Corona Tagebuch Tag 13 – Fazit

Ich habe zwar das Ergebnis des Abstrichs noch nicht, erkläre mich aber hiermit für geheilt. Ich habe keinerlei Probleme, Nase okay, Hals okay, kein Husten, alles gut.

Es wird Zeit, das Fazit zu ziehen. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies meine ganz persönliche Sicht der Dinge ist und mein ganz persönliches Fazit. Ich weiß, da draußen gibt es Menschen, die vergleichen Corona mit der Pest und es gibt welche, die sagen das ist nicht mehr als ein normaler Schnupfen. 

Was andere dazu sagen, ist mir jedoch völlig egal, denn es geht hier um meine Erfahrungen und mein Fazit. Nicht das von irgendwem.

Vorweg, ich gehöre zu der Hochrisikogruppe. Nicht der, die die Bundesregierung definiert hat! Dazu gehören:

Personen mit folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren zählen zur Risikogruppe:

  • chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
  • chronischer Herzinsuffizienz
  • chronischer Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4
  • Demenz oder Schlaganfall; Diabetes mellitus Typ 2
  • aktiver, fortschreitender oder metastasierter Krebserkrankung oder stattfindender Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
  • stattgefundener Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Trisomie 21
  • Risikoschwangerschaft

Ich gehöre zur Hochrisikogruppe, die durch die Beobachtung und Auswertung der Erkrankten evaluiert wurde. Diese habe ich regelmäßig im deutschen Ärzteblatt gelesen und fasse kurz zusammen, was auf mich zutrifft:

  • BMI über 40
  • Bluthochdruck
  • Blutzuckerspiegel zu hoch (bei mir in der Grauzone)
  • Auto-Immunerkrankungen (hab ich zwei)
  • Allergien (danke…)
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Alter über 50
  • niedriger Vitamin D Spiegel (trifft nicht zu, ergänze ich nur)

Die meisten dieser Probleme habe ich durch eine zwölf Jahre lang nicht erkannte Schlaf-Apnoe, die erst seit knapp 2 Jahren therapiert wird. Die Auto-Immunerkrankungen habe ich geerbt und die Allergien – tja da habe ich „Hier“ geschrien, als die verteilt wurden.

Diese Einstufung teilen übrigens auch Ärzte und Apotheken mit, wenn man auf ihren Seiten nachschaut.

Trotzdem hatte ich eine sehr leichte Erkrankung,  knapp zwei Tage Fieber, zwei Tage laufende Nase, kaum Husten. Mein Mann hatte 2 Tage ein leichtes Kratzen im hals, wäre nicht gerade Pandemie-Alarm, in jedem anderen Jahr wäre er weiter arbeiten gegangen.

Ich könnte also in die Versuchung fallen zu sagen: Ey, das ist ja gar nichts, das ist total harmlos. Ich denke aber über meinen Tellerrand hinaus.

Ich habe mehrere Risikofaktoren aber:

  • ich bin Nichtraucher (seit 22 Jahren)
  • ich ernähre mich gesund
  • ich bin viel an der frischen Luft
  • ich nehme nur dringend notwendige Medikamente
  • ich schwöre auf Naturheilmittel (Kräuter/Großmutters Hühnersuppe/Wickel etc.)
  • ich setze mich täglich irgendwelchen Keimen aus
  • ich achte auf meinen Vitamin D Spiegel

Im Vergleich zu anderen, die Raucher sind, sind meine Lungen frei und werden regelmäßig mit frischer Luft durchflutet. Nachts schlafe ich bei offenem Fenster, tagsüber bin ich viel im Garten und ich wohne zwar an einer Bundesstraße, aber mit viel Grün in der Umgebung und eher ländlich. Auch wenn das einige Zossener nicht hören mögen 🙂

Gesunde Ernährung. Ich kaufe fast nur Bio und bereite unsere Mahlzeiten selbst zu. Wir sind Allesfresser, essen also Fleisch (nur Bio), Fisch ( nur MSC), Gemüse, Obst und so weiter. Im Gegensatz zu meinem Mann gibt es auf meinem Speisezettel keinen Zucker und so gut wie keine raffinierten Lebensmittel wie Weizenmehl. Seit wir zusammen sind, ist die Gesundheit meines Mannes besser geworden. Sagt er selbst.

Medikamente muss ich nehmen für meinen Bluthochdruck. Dazu noch Schilddrüse und dann hört es auf. Im Winter substituiere ich Vitamin D. Durch mein Übergewicht und erbliche Veranlagung benötige ich mehr Vitamin D als andere, ich hatte einen Winter, in dem mein Vitamin D Spiegel irgendwo im Nirgendwo herumkrebste und ich hatte massive Depressionen, seither achte ich darauf. Muss ich zwar selbst bezahlen, sowohl den Bluttest als auch die Kapseln, aber das ist es mir wert. Vitamin D stärkt das Immunsystem und ein niedriger Vitamin D Spiegel ist bei den schweren Fällen überall vorhanden.

Naturheilmittel sind für mich – schon wegen meiner Allergien – ein Muss. Ich schwöre auch drauf. Wer sagte noch gleich, gegen jedes Übel sei ein Kraut gewachsen? Einiges habe ich aus Überlieferungen, anderes durch Beobachtung. Dazu etliche Bücher darüber. Ich hatte zum Beispiel als Kind ständig Mandelentzündungen und bekam Frubienzym. Das waren Hals-Lutschtabletten mit einem Enzym aus dem Hühnereiweiß. Sie wurden vom Markt genommen, weil viele Menschen allergische Probleme hatten – wegen dem Hühnereiweiß. Das habe ich nicht und ich habe lange überlegt, wie ich trotzdem die Vorteile erhalten kann. Die Lösung ist einfach. Hühnersuppe mit Eierstich. Da ist alles drin, was man braucht. Allerdings muss man mittlerweile die Suppe selbst herstellen, weil es entweder nur Hühnersuppe auf dem Markt gibt, in der kein oder nur wenig Huhn enthalten ist oder die Suppe schweinsteuer ist.

Man nehme:

  • 1 Suppenhuhn (gefroren oder frisch)
  • 2 Möhren
  • etwas Salz (max 1 Teelöffel)
  • 5 Liter Wasser

Das Ganze wird aufgekocht und dann 3 Stunden lang köcheln gelassen. Anschließend das Huhn rausnehmen und das Fleisch von den Knochen pulen und wieder in die Suppe geben. Man kann die Suppe dann entweder portionsweise einfrieren oder einkochen.

Zum Verzehr auftauen/aufmachen, erhitzen und noch Petersilie hinzugeben und nach dem Aufkochen Platte ausmachen und ein Ei hineinquirlen, essen mit einem Schuss Tabasco – Tabasco enthält Capsaicin und das regt die Immunkräfte an und der Körper bildet Endorphine. Man kann auch Chilischoten nehmen.

Tee für Erkältungen/Husten: Je ein Teelöffel:

  1. Pfefferminze (gegen Entzündungen und Husten)
  2. Thymian (bei trockenem Husten)
  3. Salbei (Entzündungshemmend und desinfizierend)
  4. Eukalyptus (schleimlösend, desinfizierend)
  5. Brennnessel (schweißtreibend)
  6. Klettenlabkraut (unterstützend)
  7. Fenchel (für den Magen und den Geschmack)
  8. Wegwarte (unterstützend)

mit kochendem Wasser übergießen, mindestens 15 Minuten ziehen lassen. trinken mit 1 Teelöffel Honig (schont den Hals).

Mein Immunsystem ist ständig gefordert. Wir haben vier Katzen – alles Freigänger – und zwei Hunde, die auch immer wieder draußen sind. Alle tragen natürlich Dreck ins Haus und ich staubsauge nicht täglich und putzen schon gar nicht so oft. Mein Haushalt ist für manche ein Horrorschauplatz, aber ich wohne hier und nicht andere. Im Büro bin ich penibel, aber privat ist privat. Daher habe ich immer wieder mit Keimen jeglicher Art zu tun und mein Immunsystem hat keine Pause. Gut so. Wer rastet, der rostet.

Insofern ziehe ich für mich den Schluss, dass Corona nicht so gefährlich ist. Jedenfalls nicht, wenn man gesund ist, nicht raucht und sich ordentlich ernährt.

Wenn ich mir die Fallzahlen anschaue, dann sind es hauptsächlich alte Menschen, die sterben, deren Immunsystem arbeitet auch nicht mehr richtig und sie haben Gott weiß was für andere Erkrankungen obendrauf. Meist sind es auch Menschen, die kaum noch nach draußen können.

Es gibt selbstverständlich auch andere, die an Corona gestorben sind, aber ich wette, auch wenn sie keine bekannten Vorerkrankungen hatten, irgendetwas hatten sie doch. Zu wenig frische Luft, zu viel Stress, Zigaretten, Alkohol, ungesundes Essen – was auch immer. Ich fände es ausgesprochen interessant, das mal zu evaluieren. Gerade alte Menschen, die Corona überstanden haben ohne schwer erkrankt zu sein. Ich wüsste gerne, wie deren Lebensumstände sind.

Ich hoffe, es hat niemand den Satz: Jedenfalls nicht, wenn man gesund ist etc. überlesen. Passiert ja oft, man liest etwas, ist empört und den Rest bekommt man nicht mehr mit. 

Jedenfalls ist das mein Fazit zu Corona bzw. COVID-19.

Den Befund des Abstrichs werde ich dann noch nachtragen. Bis dahin, bleibt gesund!

So fing es an

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