Teichleben

Wir haben Wasser im Garten. Einen Traum erfüllt, den ich seit meiner Kindheit mitten in der Großstadt hegte.

Einen Naturteich mit Fröschen, sich badenden Vögeln und winzigen Fischen.

Ein kleines Paradies für Bienen, Libellen und Co.

Was wir beim Bau erlebten, was wir falsch gemacht haben und vor allem wie man es besser machen kann, das alles zeigt Euch dieses Buch.

Alles mit über 100 Bildern, von der Planung bis zum fertigen Teich.

 

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Oder natürlich bei Thalia, Amazon, Weltbild und so weiter 🙂

 

Viel Spaß beim Lesen und Nachbauen!

 

 

Datenschutz-Idiotie

DSVGO-Monster
Gestern war ich zu einer Untersuchung beim Arzt.
Das ist jetzt an sich nichts Ungewöhnliches, das machen tagtäglich Tausende von Menschen. Zum Arzt gehen.
Jetzt war ich aber noch nie bei diesem Arzt, ich habe mich dort neu vorgestellt.
Es folgt also das Übliche:
    1. Im Wartebereich Platz nehmen und auf Aufruf warten
    2. Am Empfang einen Fragebogen erhalten, den man ausfüllen muss.

Ich nahm also den Fragebogen und füllte brav meine Vorerkrankungen, Name, Adresse, Allergien und so weiter aus. Kennt ihr alle, gell?

Dann kam ich zum Absatz Notfallkontakt. Ist für mich recht einfach, ich trage da meinen Mann ein. Also die Daten meines Ehegatten eingetragen.

Soweit, so gut.

Darunter stand dann:

"Hiermit bestätige ich, dass mein Notfallkontakt mit der Weitergabe und Speicherung seiner/ihrer Daten einverstanden ist. ...........(Unterschrift)............(Datum)"

An dieser Stelle wollte mein Kopf mit der Tischplatte Kontakt aufnehmen. Unten am Ende des Formulars kam noch der Hinweis, dass man mit seiner (erneuten) Unterschrift bestätigt, dass alle Angaben wahrheitsgetreu etc sind.

Also habe ich unterschrieben mit dem Zusatz (unter Vorbehalt).

Daheim angekommen, erklärte ich meinem Mann, dass ich widerrechtlich seine Daten an fremde Menschen weitergegeben habe. Sein Kopf wollte auch auf eine Tischplatte...

Man male sich also aus:

Unfall, Rettungswagen, man muss so ein Formular ausfüllen (am besten noch in halb komatösen Zustand), man fragt, wer benachrichtigt werden soll. Theoretisch darf man dann zwar sagen: "Meinen Mann", aber dessen Namen und Telefonnummer dürfte man NICHT angeben, es sei denn, man hat ihn vorher gefragt, ob man das denn darf. Macht sich nicht gut, wenn man gar nicht wusste, dass man diese Informationen braucht.

Also dürfte man den Rettern und Ärzten sagen:

"Bitte benachrichtigen Sie meinen Mann!", aber seine Daten dürfte man nicht herausgeben, da man sich sonst strafbar macht, indem man Daten weitergibt, für deren Weitergabe man keine schriftliche Erlaubnis hat.

Der Wahnsinn geht aber noch weiter. Ist man nicht ansprechbar und jemand findet die Daten des Notfallkontaktes zum Beispiel in der Brieftasche und ruft ihn ans Krankenbett (was eigentlich strafbar ist weil man sich ja ungefragt an den Daten zu schaffen macht), dann darf der Partner nicht ans Bett seiner Frau, bevor die nicht die Einwilligung gegeben hat. Was im komatösen Zustand etwas schwierig wäre.

Für uns bedeutet das nun, dass wir Papierkrieg vor uns haben. Wir geben uns gegenseitig die schriftliche Erlaubnis, uns gegenseitig als Notfallkontakt mit den erforderlichen Daten anzugeben und es muss noch eine Patientenverfügung ausgefüllt und beglaubigt werden lassen, dass wir gegenseitig im Falle des Falles auch entscheiden dürfen, was mit uns passiert.

Wer auch immer sich das ausgedacht hat, müsste seinen Kopf mal auf die Tischkante fallen lassen. Den rückwärtigen Teil. Ein leichter Schlag reicht da für das Denkvermögen nicht mehr aus.

 

Du musst ja nur…

 

Abnehmen ist doch so einfach, Du musst ja nur... diese und andere Bemerkungen erntet man regelmäßig. Ich erzähle Euch heute ein eigenes Erlebnis, das mich erschüttert hat und wieso es eben nicht mit "Du musst ja nur" getan ist.

 

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